Letzte Nacht wurde die Realfilm-Serie in Japan mit ihrer 13. Episode abgeschlossen.

In dem dramatischen Finale wachen Shinichi und Kogoro wieder im Freien auf, nachdem sie in den weißen Räumen gefangen gehalten wurden und auf Shinichis Fälle aus der Vergangenheit zurückblicken mussten. Während die beiden unversehrt sind, gibt Ran allerdings kein Lebenszeichen mehr von sich…

In der Episode, in der das Rätsel um die weißen Räume gelöst wird, gibt es mehrere Parallelen zu der Manga-Serie, teils deutlicher, teils im Detail.

Inhalt Shinichi wacht im Yachthafen von Beika auf, nachdem Ran und er in den weißen Räumen von einem Betäubungsgas ohnmächtig geworden sind. Die Anwesenheit der Polizei, vielmehr die von Sato und Takagi, die bekanntlich dem Morddezernat angehören, gibt jedoch Grund zur Beunruhigung. Schließlich fällt Shinichis Blick auf die in etwas Entfernung liegende Ran, die noch nicht wie er zu Bewusstsein gekommen ist. Als ein Gerichtsmediziner ihren Tod feststellt, ist Shinichi kurz davor, die Nerven zu verlieren, weshalb Takagi und Sato ihn zurückhalten müssen. Während Rans Leiche abtransportiert wird, wird auch Shinichi aufs Polizeirevier gebracht. Da er sich dort übergeben muss, begleitet ihn Takagi auf die Toilette. In der Toilettenkammer findet Shinichi kein Toilettenpapier mehr vor, daher greift er in seine Tasche, in der sich zu seiner Verwunderung ein Zettel befindet, auf dem es heißt, er habe etwas Wichtiges vergessen. Sofort wird sein detektivischer Instinkt geweckt und er trickst Takagi schnell aus, um durch das Toilettenfenster zu fliehen. Von der Polizei gesucht, macht er sich nun auf die Suche nach dem Mörder von Ran. Am Tatort am Hafen trifft er dann ausgerechnet auf Kogoro Mori, der vor kurzem auf einer Parkband zu sich gekommen ist und dem wie Shinichi Rans Tod schwer zu schaffen macht. Auch er hat einen mysteriösen Zettel bei sich gefunden, auf dem steht, dass Ran Mori und Shinichi Kudo im Yachthafen von Beika seien.
 

Am Donnerstag lief in Japan die 12. Episode der Realfilm-Serie. Vor dem Finale nächste Woche gab es noch einmal einen bombigen Fall in einer Bank-Filiale.

Die Vorschau auf die finale 13. Episode verheißt einen tragischen Abschluss für die Realfilm-Serie: Ran, offensichtlich tot, wird vor den Augen Shinichis auf einer Trage weggebracht, die Anwesenheit von Sato und Takagi deutet auf einen Mordfall hin. Außerdem scheint Shinichi bereits am Ende der 12. Episode den Grund dafür zu erkennen, warum er mit Ran und Kogoro in den weißen Räumen eingesperrt wurde.

Inhalt Im Schließfachdepot der Beika-City-Bank liegt eine scheinbar bewusstlose Frau: Machiko Sonoda, sie ist in der Bank angestellt und im Bereich der Systementwicklung tätig und damit für die Sicherheitssysteme der Bank zuständig. Das Depot ist allerdings mit einem Gitter versperrt, das sich nur über ein passwortgesichertes Eingabefeld öffnen lässt, und das Passwort kennt angeblich nur Machiko. Der Filialleiter der Bank hat allerdings nicht die Polizei, sondern nur Shinichi Kudo und Kogoro Mori als Detektive benachrichtigt, denn neben dem Gitter ist ein Zettel angebracht, auf dem es heißt, dass die Bank in die Luft fliegen werde, sobald die Polizei von diesem Vorfall erfährt. Die Suche nach dem verantwortlichen Täter gestaltet sich diesmal als besonders knifflig, denn in dem Fall mangelt es zwar nicht an Tatverdächtigen, sondern es gibt derer zu viele: Gleich drei Mitarbeiter der Bank bestehen darauf, der Täter zu sein und Machiko ermordet zu haben. Darüber hinaus geht aus den Einzelverhören der drei nicht hervor, ob Machiko wirklich ermordet wurde oder noch am Leben ist: Zwei geben an, sie habe eingelagerte Waren der Bank veruntreut und sich eine Kostbarkeit aus dem Schließfach eines Botschafters “ausgeliehen”, um sich daran zu bereichern und sie nach wenigen Tagen wieder zurückzulegen. Nun will dieser Botschafter die Kostbarkeit aber heute noch wieder abholen, bevor er in sein Land zurückfliegt. Um sich Zeit zu verschaffen, habe Machiko gemäß der Aussage der beiden sich in dem Depot eingeschlossen und Schlaftabletten eingenommen, sodass ihr dort liegender Körper für eine Leiche gehalten wird. Dieser vorgetäuschte Mordfall würde den Botschafter daran hindern, heute noch in die Bank zu kommen, und er wäre gezwungen, zunächst in sein Land zurückzufliegen, da er dort dringende Geschäfte zu erledigen hat. Der dritte Bankangestellte wiederum behauptet, mit Machiko eine Affäre gehabt zu haben und als sie im Depot damit gedroht hat, seiner Frau die Wahrheit zu erzählen, habe er sie erwürgt. Alle drei jedoch streiten ab, den Zettel mit der Bombendrohung angebracht zu haben. Was steckt hinter diesem Fall und was ist das Schicksal von Machiko?
 

In der am Donnerstag gezeigten 11. Folge der Realfilm-Serie wurde erstmals ein Fall aus Gosho Aoyamas Manga-Serie umgesetzt. Es handelt sich dabei um jenen Fall, in dem Shinichi Ran zum Abendessen in ein luxuriöses Restaurant im obersten Stockwerk des Beika-Centers einlädt, um ihr dort seine Liebe zu gestehen. Die Episode orientiert sich ziemlich nah an der Manga-Vorlage, so ist der Mordfall im Fahrstuhl, durch den Shinichis Geständnis unterbrochen wird, identisch aufgebaut. Eine kleinere Änderung gibt es bei den Charakter-Auftritten der Polizei: Megure, der in der Realfilm-Serie nicht vorkommt, wird in dem Fall durch Sato ersetzt und ermittelt an der Seite von Takagi. Die größte Abweichung ist aber natürlich am Schluss zu finden, da sich Shinichi nicht wie im Original-Werk in Conan zurückverwandelt, bevor er Ran die so wichtigen Worte mitteilen kann. Soviel sei verraten: Shinichi kehrt in dieser Folge nach dem Mordfall tatsächlich zu Ran an ihren Tisch zurück…

In der nächsten Episode erwartet uns scheinbar wieder ein neuer, also nicht auf dem Manga basierender Fall, in dem es eine Bombendrohung in einer Bank gibt und drei Personen darauf bestehen, der Täter in einem Mordfall zu sein.* Kogoro ist dann auch wieder mit dabei.

* Erinnert den ein oder anderen vielleicht an die Anime-Original-Episode 189: “Ein Toter und vier Täter”.

Die Realfilm-Serie wird übrigens mit Episode 13 übernächste Woche abschließen, der Sendeplatz wird danach von einer anderen Serie übernommen werden. Uns erwarten also bereits die letzten beiden Folgen und wir dürfen gespannt sein, was in der finalen Episode passiert und wie die Geschehnisse um diese mysteriösen weißen Räume aufgeklärt werden.

Inhalt Der Inhalt dürfte ja bekannt sein: Shinichi lädt Ran in das edle Restaurant im Beika-Center ein, mit der Absicht, ihr bei romantischer Atmosphäre seine Gefühle zu gestehen. Er hat sich gerade diesen Ort ausgesucht, weil sein Vater Yusaku vor 20 Jahren genau hier seiner Mutter Yukiko einen Heiratsantrag gemacht hat. So nehmen Shininchi und Ran an diesem “Ort der Erinnerungen” an dem selben Tisch Platz, an dem einst Shinichis Eltern saßen. Wie so oft drängt sich aber mal wieder ein Mordfall dazwischen, der sich in dem Hochhaus ereignet hat, und Shinichi bemüht sich zunächst, diesen so gut es geht zu ignorieren. Ran jedoch besteht fast darauf, dass er der Sache nachgeht und verspricht, bis zu seiner Rückkehr zu warten.

Der Mord hat sich an einem privaten Fahrstuhl in dem Hochhaus ereignet, das Opfer ist der Geschäftsführer der Firma, für die der Fahrstuhl ausschließlich zur Nutzung vorgesehen ist. Shinichi verdächtigt schon sehr schnell einen Mitarbeiter der Firma, der zur Tatzeit mit seiner Freundin zusammen war, welche wiederum die Tochter des ermordeten Geschäftsführers ist. Mit dem Verdächtigten hat er allerdings kein leichtes Spiel, denn der weist alle Vorwürfe von sich und weist Shinichis Schlussfolgerung, er habe den Geschäftsführer während eines Kusses mit seiner Freundin in ihrem Rücken erschossen, als Unsinn ab.

 

Am Donnerstag wurde in Japan die 10. Episode der Realfilm-Serie ausgestrahlt. Nachdem zuletzt Heiji und Kazuha ihr Debüt hatten, sind diesmal wieder nur Shinichi und Ran mit dabei und im neuen Mordfall gilt es, nicht nur den Täter, sondern auch den Tatort zu finden.

Wie der Vorschau auf die kommende 11. Folge zu entnehmen ist, scheint darin erstmals ein Fall aus dem Manga umgesetzt zu werden. Und nicht nur irgendeiner: Es wurde ausgerechnet der Fall um “die letzte Fahrt vom Chef” gewählt, also der Fall aus Band 26, in dem Shinichi Ran in das Restaurant im Beika-Center zum Abendessen einlädt, um ihr bei romantischer Atmosphäre seine Liebe zu gestehen. Da sein Vater einst diesen Ort für sein Geständnis gegenüber Yukiko wählte, dachte er, das würde Glück bringen, doch stattdessen ereignete sich ausgerechnet ein Mord am Fahrstuhl und bevor er zu Ran zurückkehren konnte, war er wieder zu Conan geschrumpft. Doch wie geht die Geschichte um Shinichis Geständnis in der Realfilm-Serie aus, wo er bekanntlich nie auf die Organisation, die ihm das Schrumpfgift einflöste, traf?

Aber zurück zu Folge 10 und deren Inhalt:

Inhalt Panik im weißen Raum: Shinichi und Ran werden durch eine schließende Tür voneinander getrennt. Sie können einander immerhin noch über einen Bildschirm sehen und miteinander sprechen, ähnlich wie bei einem Video-Anruf über Internet…

Genau ein solcher Anruf stand in einem zurückliegenden Fall im Mittelpunkt: Eine Klientin (Yukino Mizutani) hat sich an Kogoro Mori gewandt, weil sie von ihrem Liebhaber (Shunsuke Kubo) misshandelt wurde und Angst hatte, damit zur Polizei zu gehen. Da Rans Vater an einem Abend bereits auf ein Konzert von Yoko Okino gehen wollte, bat er Ran an seiner statt, den Termin mit Frau Mizutani wahrzunehmen. Weil diese Angst hat, außer Haus zu gehen, aus Furcht, ihr Liebhaber würde sie dann stalken, findet der Termin als Video-Anruf statt. Plötzlich hört Ran ein lautes Klopfen auf Frau Mizutanis Seite und sie verfällt in Panik, da dies ihr Liebhaber sein muss. Schließlich steht sie auf, verlässt das Blickfeld ihrer Kamera und wenig später ist die Stimme eines Mannes zu hören, wie auch die verzweifelten Schreie von Frau Mizutani. Daraufhin folgt nur Totenstille, sodass Ran sofort Shinichi anruft und ihn um seine Hilfe bittet. Währenddessen wird Frau Mizutani gezeigt, die entspannt eine Zigarette raucht und auf einem Audio-Rekorder nocheinmal das abspielt, was sie Ran eben hat hören lassen – die Stimme ihres Liebhabers und verzweifelte Schreie von ihr. Ran rennt nach dem Anruf sogleich zu Frau Mizutanis Appartement, wobei sie im Erdgeschoss mit einem Mann, der das Gebäude gerade verlassen will, zusammenstößt. Sie findet die Wohnung unverschlossen vor und entdeckt zu ihrem Entsetzten einige Blutspritzer. Nach kurzer Zeit treffen Shinichi und die Polizei unter Leitung von Sato am vermeintlichen Tatort ein. “Vermeintlich”, weil Frau Mizutani nur sechs Stunden später in einer Wohnung in Saitama tot aufgefunden wird. Doch nun gibt die geschätzte Tatzeit Bedenken auf: Diese liegt zwischen 20:00 Uhr und 20:30 Uhr und genau zu der Zeit hat Ran mit ihr über Video telefoniert. Wie sich weiterhin herausstellt, befindet sich in dieser Wohnung eine Ecke mit dem gleichen Mobiliar wie der Hintergrund in Frau Mizutanis Wohnung, den Ran bei dem Video-Anruf hinter Frau Mizutani gesehen hat. Zudem war der Mann, mit dem Ran zusammengestoßen war, ausgerechnet der Liebhaber des Opfers. Schaut man nun auf die geschätzte Tatzeit und fügt die Umstände, dass Ran nur wenige Minuten zu dem Appartement in Beika laufen musste sowie dass die Reisezeit zwischen dem Appartement in Beika und dem in Saitama per Auto ca. drei Stunden beträgt, hinzu, scheidet der Liebhaber als Mörder eindeutig aus. Aber wie ist das Ganze dann zu erklären?

 

Endlich ist es soweit – Etliche Wochen und acht Episoden sind seit der Ankündigung ins Land (der aufgehenden Sonne) gezogen und selbst Aoyama war vor Serienstart auf die Umsetzung gespannt (wir berichteten): In der am Donnerstag ausgestrahlten 9. Episode der Realfilm-Serie hatten Heiji und Kazuha ihr Debüt als Schauspieler.

Wie sich herausstellt, treffen der Schülerdetektiv aus Osaka mit dem komischen Dialekt und seine durch unsichtbare Handschellen an ihn gebundene Jugendfreundin in diesem Fall das erste Mal auf den Schülerdetektiv des Ostens, Shinichi Kudo. Doch der erlaubt sich einen Scherz mit den beiden und stellt sich unter falschem Namen vor, um Heijis detektivische Fähigkeiten in Ruhe beobachten zu können. Und wie er schnell bemerkt, ist dieser mit ihm auf einer Wellenlänge – wird er die Namens-Scharade etwa durchschauen können?

Doch nicht nur Heiji und Kazuha debütieren in dieser Folge, wir bekommen es auch erstmals mit einem anderen Inspektor zu tun, nachdem bisher nur Sato und Takagi die Einsätze geleitet haben.

Die mitwirkenden Hauptcharaktere sind diesmal: Shinichi, Ran, Heiji, Kazuha, (Ober-)Inspektor Sato und Inspektor Masayoshi Moria.

Inhalt Eigentlich will Heiji diesen Shinichi Kudo, den so genannten “Schülerdetektiv des Ostens”, den alle im gleichen Atemzug wie ihn nennen, gar nicht erst treffen. Zumindest meint er das zu Kazuha. Doch tatsächlich spazieren die beiden bereits durch die Straßen Beikas in der Metropole Tokyo – allerdings haben sie sich auf der Suche nach der Teitan-Oberschule hoffnungslos verlaufen… Plötzlich beobachtet Heiji in der Nähe von ihnen einen Taschendieb auf frischer Tat und eilt ihm hinterher, um ihn zu stellen. Und wie es so ist, geht die Verfolgungsjagd an Shinichi und Ran vorbei, die gerade frisch aus der Schule kommen. Routiniert legt sich Shinichi einen Fußball zurecht und kickt ihn beherzt nach dem Täter, der getroffen zu Boden geht. Doch ein Fall bringt den nächsten mit sich und so prallt der Ball unglücklich ab, fliegt auf ein nahes Grundstück und kracht dort durch ein Fenster. Kurz darauf ist ein Schrei zu hören. Shinichi will sich natürlich sofort bei dem Hausbesitzer entschuldigen und ist sogar kurz davor, über den Zaun zu klettern, als auf sein Klingeln niemand reagiert – da steht die Hausbesitzerin auch schon hinter ihm. Schließlich kommt noch Heiji hinzu und die beiden erklären der Frau schnell, dass sie einen Schrei in ihrem Haus gehört haben. Daraufhin drückt diese panisch die Klingel und erklärt, dass der Schlüssel zum Haus drinnen sei, wo sich neben ihrem Mann, der Komponist ist, auch seine Assistentin aufhalten müsste. Nach einiger Zeit öffnet ihr Mann dann doch noch die Tür, er macht allerdings einen verstörten Eindruck und bringt kein Wort zustande. Als sie alle in das Wohnzimmer kommen, steht ihnen ein Schock bevor: Die Assistentin ihres Mannes liegt auf dem Sofa – reglos, von Blut übersät, tot. Sie hat eine Glasscherbe im Halse stecken und auch um sie herum liegen überall auf dem Boden verstreut Glassplitter. Das Fenster hat ein rundes, klaffendes Loch und auf dem Boden liegt ein Fußball: Der Fußball, den Shinichi getreten hat…
 

Am Donnerstag wurde in Japan die 8. Episode der Realfilm-Serie gezeigt. Diese ist die erste ohne einen direkten Mordfall, vielmehr beginnt diesmal alles auf einer zunächst friedlichen Busfahrt, aus der allerdings schon bald eine wilde Verfolgungsjagd hervorgeht, nachdem Ran von einem Perversen begrabscht wurde…

Die mitwirkenden Hauptcharaktere sind diesmal: Shinichi, Ran, Inspektor Sato und Inspektor Takagi.

In der nächsten Folge haben dann schließlich Heiji Hattori und Kazuha Toyama ihr Debüt in der Realfilm-Serie: Und wie es aussieht, arbeiten Shinichi und Heiji gleich schon Hand in Hand bei ihrem ersten (?*) gemeinsamen Fall.

* Die Realfilm-Serie weicht von den Ereignissen im Manga ab, in dem Heiji mit Shinichi erst nähere Bekanntschaft mit ihm über seine verjüngte Form als Conan macht. Vermutlich lernen Heiji und Shinichi/Kazuha und Ran einander in der 9. Realfilm-Episode kennen.

Inhalt Während Shinichi und Ran mit dem Bus fahren – stehend – nähert sich ein Mann von hinten an Ran und betatscht sie an ihrem Hintern. Das lässt sie sich natürlich überhaupt nicht gefallen und sie will den Perversen zur Rechenschaft ziehen. Unglücklicherweise hält der Bus allerdings gerade, sodass der Mann herausstürzen und davonlaufen kann, doch Ran stellt dem Übeltäter weiterhin nach und zwingt Shinichi mit einer eindeutigen Geste, ihr gleichzutun. So entwickelt sich eine Verfolgungsjagd, die die drei zu einem Appartementkomplex führt. Der Mann ist dort zunächst auf einen fremden Balkon geflüchtet, doch Shinichi und Ran fällt sein Versteck auf, sodass er wieder herunterkommen muss und die Verfolgungsjagd geht weiter. Schließlich gelingt es, den Perversling in die Enge zu treiben und zu stellen und Ran verpasst ihm aus Rache ein paar deftige Tritte. Als ein Streifenwagen mit eingeschalteter Sirene vorbeifährt, schlägt Ran vor, den Mann zur Polizei zu bringen und so folgen die drei dem Wagen, der an dem Appartementkomplex hält. Wie sich herausstellt, schwebt eine Bewohnerin des Appartements in Lebensgefahr und muss in ein Krankenhaus gebracht werden, weil ihr Beatmungsgerät ausgefallen ist. Interessanterweise handelt es sich um die Bewohnerin jener Wohnung, auf dessen Balkon sich der Perverse zuvor versteckt hielt und wie sich herausstellt, hat er von dort Unterwäsche gestohlen. War das Ganze nur ein Unfall durch einen Kurzschluss oder doch versuchter Mord …?
 

Letzte Woche Donnerstag wurde die 7. Folge der Realfilm-Serie in Japan gezeigt. Weil ich kurz nach dessen Ausstrahlung auf einer kleinen Reise war, konnte ich mir die Folge leider nicht zeitnah ansehen und entsprechend darüber berichten, dies möchte ich daher nun an dieser Stelle nachholen. Der Artikel zur 8. Folge sollte dann morgen folgen.

Die 7. Episode gestaltet sich ein wenig abwechslungsreicher, denn diesmal kommt es zu einer Entführung – und bei den beiden Entführten handelt es sich neben einer reichen Tochter auch um Sonoko. Die mitwirkenden Hauptcharaktere sind diesmal: Shinichi, Ran, Sonoko, Inspektor Sato und Inspektor Takagi.

Zudem wurde nun bekanntgegeben, dass Heiji und Kazuha, die bereits vor kurzem für die Serie bestätigt wurden (wir berichteten), ihr Schauspieldebüt in der 9. Episode an diesem Donnerstag geben werden.

Dann noch ein Hinweis in anderer Sache: Die Aufnahme bzw. Veröffentlchung der ersten regulären Ausgabe des Conan Quiz’, die etwa für heute anvisiert war, verzögert sich ein wenig, wir bitten das zu entschuldigen.

Inhalt Sonoko wurde entführt: Sie wacht gefesselt und geknebelt in einem dunklen Raum auf, in dem noch eine andere Geisel festgehalten wird. Bei dieser Person handelt es sich um Yuri Noguchi, die ältere Schwester von Miki Noguchi, deren Familie einen großen Ramen-Konzern besitzt. Nun hat sich der Entführer telefonisch und mit verzerrter Stimme bei Miki gemeldet und ihr mitgeteilt, dass er ihre ältere Schwester in seiner Gewalt habe. Für ihre Freilassung verlangt er zehn Milliarden Yen in Diamanten, andernfalls werde ihre Schwester sterben und er fügt hinzu, dass es nicht nur um sie geht. Zusammen mit der zur Hilfe bestellten Polizei, vertreten durch Sato und Takagi, schlussfolgert Miki schnell, dass der Täter neben ihrer Schwester Sonoko in seiner Gewalt hat, da diese vor dem Verschwinden ihrer Schwester mit ihr zusammen war. Ein wenig merkwürdig erscheint, dass der Entführer keine zusätzliche Forderung für Sonoko stellt, da diese schließlich die einzige Tochter des reichen Suzuki-Konzerns ist. Shinichi geht daher davon aus, dass der Täter nicht um Sonokos Hintergründe Bescheid weiß.

Schließlich rückt der Zeitpunkt der Löse”geld”-Übergabe nahe. Während Miki die Diamanten abzählt und in eine große Schachtel füllt, meint Ran, dass ihre Schwester ihr viel bedeuten müssen, wenn sie die Diamanten so bereitwillig übergeben will. Diese erwidert darauf allerdings, dass es nur ein schlechtes Licht auf den Konzern werfen würde, wenn sie bei der Übergabe geizen würden und ihre Schwester dadurch umgebracht wird. Der Entführer gibt die Order, den Koffer mit den Diamanten an einen großen Ballon zu hängen und ihn so in die Luft steigen zu lassen. Sie folgen dieser Anweisung und halten den Ballon daraufhin unter ständiger Beobachtung. Nach einer Stunde meldet sich der Entführer und meint nur, er habe die Diamanten erhalten. Als sie den Koffer zur Überprüfung zurück auf den Boden holen, stellen sie fest, dass er tatsächlich leer ist – obwohl sie kein Anzeichen davon bemerkt haben, dass jemand auf seinen Inhalt zugreifen konnte. Stattdessen befindet sich in dem Koffer nun ein Zettel mit der Nachricht, wo sie Yuri und Sonoko finden können. Schnell eilen sie dorthin und sie finden die beiden tatsächlich unversehrt vor. Doch sie müssen entsetzt feststellen, dass Miki zurückgeblieben ist und in der Zwischenzeit ermordet wurde…!

 

Am letzten Donnerstag wurde in Japan die 6. Episode der Realfilm-Serie gezeigt.

Darin folgen Ran und Shinichi in Verkleidung Kogoro in einen Klub, um sicherzugehen, dass er Eri nicht mit einer anderen Frau von dort betrügt. Doch bald schon ereignet sich ein weiterer Mordfall…

Inhalt Erneut Panik im weißen Raum: Ran wurde von einer Nadel getroffen, die ihr eine giftige Flüssigkeit injiziert hat. Auf dem Display in der Mitte des Raumes steht nur, dass sie rechtzeitig ein Gegengift benötigt, andernfalls werde sie sterben. Dazu zählt eiskalt ein Countdown von ca. einer Minute herunter und Shinichi ist gezwungen, sich innerhalb dieser Zeit an das Lösungswort für einen weiteren Mordfall zu erinnern…

Ran und Shinichi haben sich verkleidet in einen etwas zwielichtigen Club eingeschleust, da Ran sichergehen will, dass ihr Vater dort nicht fremdgeht. Begleitet werden sie von Takagi, da die beiden noch nicht 18 Jahre alt sind und daher eigentlich nicht in diesen Klub dürfen. Dieser wiederum pocht darauf, das Ganze vor Inspektor Sato geheim zu halten.

Zur Überraschung der drei rückt Kogoro bei der Hauptveranstaltung des Abends ins Rampenlicht: Er tritt nämlich in einem groß aufgefahrenem Spiel gegen Mine Masahito, einen Mathematik-Dozenten der Beika-Universität, an. Bei dem Spiel handelt es sich – zu Rans Missbilligung – um einen Kuss-Wettbewerb: Kogoro und Masahito gehen an einer Reihe von 20 Frauen entlang und entscheiden abwechselnd, ob sie sich von den nächsten ein, zwei oder drei Frauen küssen lassen wollen. Gleichzeitig mit dem Kuss schenkt jede der Frauen außerdem einen Schluck Rotwein in ein riesiges Glas ein, das die beiden jeweils dabei haben. Am Ende ist es Masahito, der die 20. Frau, Kumi, erreicht und das Spiel damit gewinnt. Als diese dann den Wein aus seinem Glas austrinkt, bahnt sich jedoch ein Unheil an: Im Wein befand sich Gift und für Kumi führt dies zu ihrem Tode. Doch wer hat das Gift an welcher Stelle eingebracht? Masahito ist natürlich verdächtig, da er als Mathematik-Dozent den Trick, dieses Spiel zu gewinnen und damit Kumi aus seinem Glas trinken zu lassen, mit Sicherheit kennt und darüber hinaus mit ihr offensichtlich ein engeres Verhältnis pflegte. Anderseits war Kumi bei den anderen Frauen des Klubs nicht gerade beliebt, ja geradezu verhasst…

 

Die aus den Realfilmen hervorgegangene Serie Meitantei Conan Kudou Shinichi e no Chousenjou wird von zwei weiteren Charakteren verstärkt.

Wie bekannt wurde soll Tori Matsuzaka die Rolle von Heiji Hattori und Rei Okamoto die von Kazuha Toyama übernehmen. Beide Charaktere werden einen Gastauftritt in der neunten Episode der Serie bekommen, die voraussichtlich am 1. September in Japan laufen wird.

Bisher waren in der Serie mit Shinichi, Ran, Kogoro, Eri, Sonoko und den beiden Polizisten Sato und Takagi insgesamt bereits sieben verschiedene Charaktere aus der Originalhandlung zu sehen. Mit Heiji und Kazuha erhöht sich diese Zahl nun auf insgesamt neun Darsteller.

 

Am Donnerstag wurde in Japan die 5. Episode der Realfilm-Serie gezeigt. Wieder geht es um einen Mord; diesmal um den an einem Filmproduzenten, der sich abseits von seiner Ehefrau offenbar auf weitere Liebschaften über den Film-Dreh eingelassen hat.

Sonoko ist wieder mit dabei, dafür ist von der Polizei nur wenig zu sehen und Sato und Takagi sind nicht für den Fall zuständig.

Inhalt Panik im weißen Raum: Auf dem Display, auf dem Shinichi ein Datum eintippen soll, läuft ein Countdown herunter, doch er kann sich einfach nicht daran erinnern, an welchem Tag er das letzte Mal Tee getrunken hat. Der Raum wird nur durch ein immer wieder aufleuchtendes rotes Licht beleuchtet. Schließlich läuft der Countdown ab und der Raum verfinstert sich…

Shinichi, Ran und Sonoko sind zu Gast bei dem Filmproduzenten Akihiro Nagata. Eine junge Schauspielerin ist ebenfalls anwesend in seinem Anwesen und sie küsst sich mit Akihiro vor aller Augen – auch vor denen seiner Frau, die just in diesem Moment hereinkommt. Sie wirft ihm sofort vor, sie mit dem Treffen für den Film-Dreh angelogen zu haben, da er in Wahrheit nur hinter der Schauspielerin her sei. Akihiro ruft die beiden daraufhin auf, sich zu vertragen und lädt alle auf eine Tasse Tee ein. Zunächst darf sich jeder eine Tasse von all den Tassen, die er im Schrank hat, aussuchen. Am Tisch nimmt dann Akihiros Frau seine schon gefüllte Tasse, gibt ein Zuckerstückchen dazu und probiert davon. Nachdem sie sie wieder zurückgestellt hat und alle den Tee zu sich nehmen, fällt Akihiro unter Schmerzen zu Boden. Er ist tot und Shinichi erkennt, dass er von jemandem vergiftet wurde. Kurz darauf sackt seine Frau zusammen, diesmal allerdings nicht als Folge einer Vergiftung. Vielmehr scheint sie durch den Verlust ihres Mannes einen Schock erlitten zu haben und in der Folge kann sie sich an nichts mehr erinnern…

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